20. Bundesweite Naturwacht-Fachtagung

"Großschutzgebiete und ihre Bedeutung – Ranger als Schlüssel zur unmittelbaren Naturerfahrung"

Tagungsstätte:

Nationalparkzentrum Lusen - Hans-Eisenmann-Haus
Böhmstraße 35
94556 Neuschönau

Programmablauf:

Mittwoch, 9. April 2014

13:30 Uhr Begrüßung der Tagungsteilnehmer
Frank Grütz, 1. Vorsitzender Bundesverband Naturwacht e.V.
Michael Großmann, Leiter Nationalparkwacht Bayerischer Wald
14:00-18:00 Uhr Halbtagesexkursion (parallel zur Mitgliederversammlung)
"Baumkronen des Bergmischwaldes: Der Wald aus ungewöhnlichen Perspektiven": Führung auf dem weltweit längsten Baumwipfelpfad (Länge 1300 m, Höhe bis 44 m) im Nationalparkzentrum Lusen.
"Tiere im Nationalpark Bayerischer Wald – Überlebensstrategien von besonders anspruchsvollen Arten am Beispiel des Auerhuhns": Besuch eines Teils des Tierfreigeländes mit Präsentation des von der Nationalparkwacht konzipierten Informationstandes.
Weglänge insgesamt: ca. 5km
Schwierigkeit: leichte Wanderung
16:00 Uhr Ordentliche Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Naturwacht e.V.
20.00 Uhr Abendessen (im Landhotel Tannenhof)
"Bayerisches Schmankerlbuffet" plus Salatbar

Donnerstag, 10. April 2014

10.00 Uhr Begrüßung
Frank Grütz, 1. Vorsitzender Bundesverband Naturwacht e.V.
Staatsminister Dr. Marcel Huber, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
10:30 Uhr 40 Jahre Nationalparkwacht im Nationalpark Bayerischer Wald
Dr. Franz Leibl, Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald
11:15 Uhr Ranger im Zivilisationszeitalter
Prof. Dr. Gerhard Trommer, Professor (emer.) für Didaktik der Biowissenschaften – Schwerpunkt Landschaftsbezogene Umweltbildung
12.15 Uhr Mittagessen
13:30 Uhr Aktuelle Forschungsresultate zum Stellenwert von Prozessschutzflächen
Dr. Jörg Müller, Stellv. Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, Leiter Sachgebiet Naturschutz und Forschung
14:15 Uhr Schutz von großen Beutegreifern im Übergangsbereich zwischen Waldwildnis und Kulturlandschaft
Dr. Marco Heurich, Stellv. Leiter Sachgebiet Naturschutz und Forschung
15:00 Uhr Prozessschutz als Naturschutzstrategie - Vermittlung in der Öffentlichkeitsarbeit durch Ranger
Achim Laber, Feldberg-Ranger
15:30 Uhr Nationalpark Nordschwarzwald - der jüngste Nationalpark in Deutschland
Dipl.-Geogr. Charly Ebel, Vertreter des NLP Nordschwarzwald
16.00 Uhr Kaffeepause
16:30 Uhr Rangers of the world and their great responsibility in protected areas worldwide
Sean Willmore, Präsident der International Ranger Federation IRF (angefragt)
17:30 Uhr Vorstellung der aktuellen Ranger-Studie 2013
Jan Brockmann, Geschäftsführer Bundesverband Naturwacht e.V.
19.00 Uhr Abendessen: Regionaler Abend
Die Teilnehmer der Tagung decken die Tafel mit ihren regionalen Köstlichkeiten.

Freitag, 11. April 2014

8.00 Uhr Beginn der Fachexkursionen
  • Fachexkursion I (mit Lunchpaket)
    "Großräumige Prozessschutzflächen - Natürliche Waldentwicklung und Effekte auf die Biodiversität: vom Bergmischwald in den Bergfichtenwald"
    Vom Parkplatz Fredenbrücke über die Martinsklause (ehemalige Triftanlage) und weiter zum Lusengipfel (Einkehrmöglichkeit). Anschließend Abstieg auf dem Winterweg, dann entlang des Sagwassers zum Parkplatz Sagwassersäge.
    Weglänge: ca. 10 km; Schwierigkeit: anspruchsvolle Exkursion (Anstieg P. Fredenbrücke – Lusengipfel: ca. 500 Höhenmeter) – Ende um ca. 14:00 Uhr
  • Fachexkursion II (mit Lunchpaket)
    "Natürliche Waldentwicklung und Effekte auf die Biodiversität - die Bedeutung alter und totholzreicher Wälder im Bergmischwald"
    Vom Parkplatz Schönau über den Wildnisweg "Hochseign" mit einem Teilstück des Tierfreigeländes (Wolf) zur Waldabteilung "Rindlberg" und zurück zum Nationalparkzentrum Lusen.
    Weglänge: ca. 8 km; Schwierigkeit: leichte Wanderung (Anstieg ca. 230 Höhenmeter) – Ende um ca. 14:00 Uhr
  • Fachexkursion III (mit Lunchpaket)
    Teil 1: "Großräumige Prozessschutzflächen - Natürliche Waldentwicklung und Effekte auf die Biodiversität: vom Bergmischwald in den Bergfichtenwald"
    Teil 2: "Weitläufige Sukzessionsflächen im Nationalpark Sumava"
    Vom Parkplatz Wistlberg bei Finsterau zur "Alten Klause", weiter zur "Reschbachklause" (ehemalige Triftanlagen), zum Siebensteinkopf, weiter in den benachbarten Nationalpark Šumava (CZ), über Buchwald (Einkehrmöglichkeit) nach Fürstenhut und zurück zur Landesgrenze.
    Weglänge: ca. 8 km; Schwierigkeit: mittelschwere Exkursion (Anstieg: ca. 250 Höhenmeter) – Ende um ca. 16:00 Uhr

Samstag, 12. April 2014

Sonderexkursionen (optional)
  • Exkursion I (mit Lunchpaket)
    "Schachtentour - ehemalige Almweideflächen"
    Von der Ortschaft Buchenau zum Lindbergschachten und zurück nach Buchenau.
    Weglänge: ca. 10 km; Schwierigkeit: mittelschwere bis anspruchsvolle Exkursion (Anstieg ca. 400 Höhenmeter) – Dauer ca. 5-6 Std.
  • Exkursion II (mit Einkehrmöglichkeit)
    "Urwaldrelikte"
    Von der Ortschaft Zwieslerwaldhaus zu den Urwaldgebieten "Mittelsteighütte" und "Hans-Watzlik-Hain" zum Schwellhäusl (Einkehrmöglichkeit) und wieder zurück nach Zwieslerwaldhaus.
    Weglänge: ca. 7 km; Schwierigkeit: leichte Wanderung (nur leichte Anstiege) – Dauer ca. 4 Std.
Ausklang jeweils im Haus zur Wildnis (Besucherzentrum Falkenstein)