Naturwachtblätter


Verbandsmitteilungen März 2002

Vorwort

Neues vom Vorstand

Elche in der Lausitz

Harzer Ranger mit neuen Diensthüten

IRF-Neuigkeiten

TOPAS-Projekt

Vierter Weltkongress in Australien

Wölfe in der Oberlausitz

Impressum


Liebe Mitglieder und Freunde des Verbandes,

Jahresenden verführen regelmäßig zu Rückblicken – das erspare ich mir dieses Mal. Die Bilanz ist mit Blick auf die politische und gesellschaftliche Situation auf unserer Erdkugel zu niederschmetternd.

Statt dessen richte ich den Blick nach vorn und hoffe, dass das ausgerufene Jahr des Ökotourismus 2002 eine wirkliche Verbesserung in der Ökobilanz des „Reisewesens“ mit sich bringt. Unter dieser Überschrift werden auch wir, die in deutschen Schutzgebieten tätig sind, zu Mitdenken und Mithandeln gefordert. Und ich bin überzeugt, dass wir - jeder an seinem Platz - dazu einen guten Beitrag leisten können.

Tourismus gehört in den Schutzgebieten zu den wichtigsten Einkommensquellen. Traditionell gehört er nicht zu den umweltverträglichen Wirtschaftsformen, und viele Konflikte zwischen Naturschutz und Wirtschaft wurzeln hier. Um die Auflösung des Widerspruchs zwischen touristischer Nutzung und Schutz von Natur- und Kulturerbe wird es im kommenden Jahr verstärkt gehen. Hier sehe ich uns, die Schutzgebietsbetreuer, besonders gefordert. Information und Aufklärung bei den Besuchern, aber auch Kontakt und Gespräche mit den zahlreichen Touristik-Unternehmern in den Schutzgebieten, sind eine Aufgabe, die besonderes Fingerspitzengefühl, Geduld und Behutsamkeit vom einzelnen fordert. So etwas kann man trainieren. Einen kleinen Beitrag werden wir mit unserem jährlichen bundesweiten Naturwachttreffen leisten, welches im März 2002 in der Norddeutschen Naturschutzakademie Alfred Toepfer in Schneverdingen stattfinden wird.

„Interpretation als Methode der Kommunikation“ lautet das Thema, und der geplante Workshop soll uns brauchbare Hinweise und Arbeitshilfen für die Tätigkeit vor Ort geben. Die Leitung des Workshops wird ein Spezialist auf diesem Gebiet übernehmen, den wir für diese Tagung gewinnen konnten.

Unsere Mitglieder erinnern sich sicherlich noch an Heike Flemmings Aufruf vom Juli 2001, als die Existenz der Naturwacht Brandenburg akut bedroht schien. Nicht nur unsere Mitglieder, viele Privatpersonen, Organisationen und Verbände, nahmen diesen Hilferuf zum Anlass, um Stellung zu beziehen und Partei für die Naturwacht zu ergreifen. In den zehn Jahren ihrer Arbeit ist es der Naturwacht Brandenburg gelungen, sich in den betreuten Großschutzgebieten eine breite Basis der Zustimmung und des Vertrauens aufzubauen.

Von dieser Seite kam sehr viel Unterstützung, und so wurden die ursprünglichen Pläne im Parlament schnell fallengelassen. Eine empfindliche Stellenkürzung bleibt der Naturwacht allerdings nicht erspart. Aber es geschieht nun in abgewogener Verhältnismäßigkeit zum Sparprogramm des Landes, welches angesichts der Haushaltslage Brandenburgs eine unabweisbare Notwendigkeit darstellt.

Dank an alle, die sich mit ihrer Unterschrift in der Postkartenaktion für das Fortbestehen der brandenburgischen Naturwacht eingesetzt haben. Nach wie vor stellt dieses Bundesland die größte Zahl der hauptamtlichen Naturwachtstellen. Diese Vorbildfunktion brauchen wir. Dafür lohnt sich auch ein solches Engagement, wie wir es im vergangenen Jahr erlebt haben.

Das vor uns liegende Jahr 2002 wird sicher nicht ärmer an Aufgaben und Herausforderungen sein - nehmen wir sie an. Dafür wünsche ich uns allen die notwendige Kraft.

Beate Blahy (1. Vorsitzende)

 

Aus dem Verbandsleben


Neues vom Vorstand

Am 9. November 2001 traf sich der Vorstand des BVNW in Schierke zu seiner 13. Vorstandssitzung.

Wichtige Themen waren die Vorbereitung des nächsten Verbandstreffens im März in Schneverdingen, sowie die anstehenden Vorstandswahlen.

Für unsere Fachtagung konnten wir einen profilierten Referenten gewinnen, der mit uns das Thema „Interpretation als Methode der Kommunikation“ im Rahmen eines ganztägigen Seminars bearbeiten wird. Damit weichen wir vom gewohnten Ablauf ab und verzichten auf die Exkursionen des zweiten Tages. Dies schien uns einfach notwendig, weil ein Vormittag allein keinesfalls genügen kann, um sich tiefgründiger mit dem Thema zu beschäftigen. Dafür werden wir beide Abende für die so wichtige and anregende Kommunikation im Kollegenkreis, den Gedanken- und Erfahrungsaustausch nutzen.

Wie immer die Frage der Finanzierung eine Kernfrage. In diesem Jahr kommen wir in den Genuss einer finanziellen Förderung durch EUROPARC Deutschland, den großen Dachverband der deutschen Schutzgebiete. Nachdem sich das zuständige Bundesministerium außerstande sah, uns mit einer Fördersumme zu unterstützen, sprang EUROPARC schnell und unbürokratisch ein, dafür unseren ausdrücklichen Dank!

Alle drei Jahre stehen Vorstandswahlen an. Doch der amtierende Vorstand ist seit sechs Jahren aktiv. In dieser Zeit sind die Grundlagen für eine Verbandsarbeit gelegt worden, verschiedene Initiativen wurden gestartet, Kräfte gebündelt, Kontakte hergestellt.

Die dabei geleistete Arbeit hat Freude gemacht. Aber es ist auch an der Zeit, über die Entlastung der Vorstandsmitglieder nachzudenken. Neue Kräfte sind willkommen, und wir fordern die Mitglieder auf, für sich selbst zu prüfen, ob sie nicht selbst Verantwortung übernehmen und Verbandsarbeit gestalten wollen. Vorschläge dazu sind sehr willkommen.

 

Aus den Schutzgebieten


Elche in der Lausitz - Forschungsverbund OFFENLAND

Im Osten Sachsens wurden in letzter Zeit immer wieder Elche beobachtet. Bisher handelte es sich um einzelne aus östlichen Elchgebieten abgewanderte Tiere. Doch seit dem Herbst 2001 leisten solche Tiere im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft auch Dienste für Wissenschaft und Naturschutz im Rahmen des Forschungsverbundes Offenland. Dies ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Verbundvorhaben der BTU Cottbus in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, dem Naturkundemuseum Görlitz, dem Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, dem Naturkundemuseum Görlitz sowie dem Institut für Agrartechnik e.V. Bornim.

Ziel des aus mehreren Teilprojekten bestehenden Vorhabens ist es, wissenschaftliche Grundlagen und Konzepte zu erarbeiten, mit deren Hilfe wertvolle Offenlandschaften in der Kulturlandschaft Mitteleuropas erhalten, gestaltet und entwickelt werden können.

Truppenübungsplätze (TÜP) bieten aufgrund ihrer bisherigen Nutzung und Bewirtschaftung die einmalige Möglichkeit, großräumige und nährstoffarme Lebensräume für selten gewordene und speziell angepasste Tiere und Pflanzen zu sichern und deren Ausbreitung zu fördern.

Im Teilprojekt 3 beschäftigen sich das Institut für Landespflege der Uni Freiburg sowie das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit dem Gelände des ehemaligen TÜP Dauban inmitten des Biosphärenreservates. Er zeichnet sich durch eine hohe Zahl an Klein- und Kleinstgewässern sowie Feuchtbiotopen aus, die in enger Verzahnung mit anderen Biotoptypen wie Sandrasen oder Heideflächen auftreten. Diese Flachgewässer und feuchten Bereiche sind als Nebenerscheinung der baulichen Tätigkeit der NVA entstanden. Aufgrund des kleinräumigen Wechsels von sehr trockenen über feuchte bis hin zu nassen Standorten sowie dem Nebeneinander unterschiedlicher Sukzessionsstadien, ist ein außerordentlicher Strukturreichtum vorzufinden, der eine große Biotopvielfalt bedingt. Diese begünstigt das Vorkommen einer sehr hohen Zahl von Arten mit unterschiedlichsten Ansprüchen - unter ihnen wiederum sind zahlreiche vom Aussterben bedroht oder in ihrem Bestand gefährdet.

Untersuchungsgebiete des Verbundprojektes:

1  Döberitz

2  Glau

3  Lieberrose

4  Forsthaus Prösa

5  Oberlausitz/Nochten

6  Dauban

 

 

In den letzten Jahren konnte die Sukzession in diesen Flächen jedoch massiv voranschreiten. Gehölze erobern den nicht mehr genutzten Panzerschießplatz. Außerdem ist die massenhafte Ausbreitung von "Problempflanzen" wie Landreitgras oder Spierstrauch zu beobachten, die immer größere Anteile einnehmen und andere Arten verdrängen. Aus diesem Grund soll als integraler Bestandteil des Gesamtvorhabens auf dem ehemaligen Panzerschießplatz der Einsatz laubäsender Großsäuger und gehüteter Haustiere im Dienste der Offenhaltung vergleichend untersucht werden. Die ca. 250 Hektar umfassende Fläche des Panzerschießplatzes wird zu diesem Zweck mit einem Gatter versehen. Innerhalb des Gatters sollen der Einsatz von sich frei bewegenden Elchen als Wildtiere sowie von Ziegen und Schafen, die gehütet und somit gezielt eingesetzt werden können, untersucht werden. Die Untersuchungen am Elch als eine Möglichkeit zur Offenhaltung erscheinen besonders interessant, da der Elch Nahrungshorizonte nutzen kann, die für kleinere Hirscharten nicht mehr erreichbar sind.

Insgesamt soll geprüft werden wie und inwieweit die verschiedenen wertvollen Offenland-Lebensräume durch den Einsatz von Wildtieren und Haustieren erhalten oder wieder entwickelt werden können.

Projektbüro Offenland (Klitten OT Tauer)

 

 

Harzer Ranger mit neuen Diensthüten

Die Ranger der Nationalparkwacht Harz haben im Dezember 2001 neue Diensthüte bekommen.

Mit seiner breiten Krempe ähnelt der neue Harzer Rangerhut dem Kopfschmuck, den man sofort mit den kanadischen Mounties verbindet. Am 18.12.2001 wurden die neuen Diensthüte im Oberharz der Öffentlichkeit vorgestellt; das Medieninteresse war sehr groß.

Hergestellt hat die Hüte eine Spezialfirma in kleiner Auflage extra für die Harzer Nationalparkwacht. Als erster Nationalpark in Deutschland haben die Harzer ihre 25 Ranger komplett „behütet“, betonte der Leiter der Einrichtung, Dr. Wolf-Eberhard Barth, bei der Vorstellung. Mit dem fotogenen Hut als Identifikationszeichen sind die Harzer Ranger jetzt noch leichter zu erkennen.

F. Knolle, Nationalpark Harz

 

IRF-Neuigkeiten


Die Internationale Rangerföderation hat als ein Ergebnis des 3. Weltkongresses in Südafrika (2000) eine IRF-Fachberatungsgesellschaft eingerichtet (IRFC – International Ranger Federation Consultancy Ltd.). Die Aufgaben der Gesellschaft ergeben sich aus den Zielen der IRF selbst: u.a. die Entwicklung von beruflichen Standards zu fördern, Wissen und Erfahrungen zu teilen und den Austausch dessen zu fördern. Die IRFC verfügt mit Hilfe weltweit rekrutierter Fachkräfte (u.a. Mitglieder der mittlerweile 36 nationalen Rangerverbände) über ein umfangreiches Angebot an Leistungen:

Genaueres könnt Ihr nachlesen auf der Webseite:  www.ranger-irfc.com. Wer sich selbst als consultant zur Verfügung stellen möchte, kann sich direkt an Declan Keiley  (keiley.irfc@dial.pipex.com) oder Mike Marshall (marshall.i.r.f@btinternet.com) wenden.

TOPAS-Projekt

Training of Protected Area Staff - Qualifizierung von Mitarbeitern in Schutzgebieten, Partnertreffen in Portugal, Januar 2002

Das TOPAS-Projekt macht gute Fortschritte. Mittlerweile gibt es die Prospekte, auch mit einer deutschen Kurzfassung (siehe auch Nawa-Blätter Mai 2001).

Im Januar 2002 fand im Nationalpark Peneda-Geres (Portugal) ein weiteres obligatorisches Partnertreffen statt. Die ernsthafte und durch strukturierte Arbeit bestimmte Atmosphäre hat wieder einmal von dem uneingeschränkten Bestreben der beteiligten Partner gezeugt, mit diesem Projekt ein wirklich sinnvolles und nutzbares Ausbildungsprogramm für Schutzgebietsmitarbeiter zu schaffen. Im ersten Jahr des Projektes 2001 wurden zwei Unterrichtseinheiten erarbeitet und getestet (nachzulesen auf der Webseite: www.topas.mtnforum.org)

Bei der Auswertung konzentrierten sich die Experten auf:

Weitere Schwerpunkte waren die

Die Gedanken über die Nutzung der Projektergebnisse hat sich im Besonderen auch die IRF gemacht und dazu ein Papier eingebracht (bei Bedarf an Mike Marshall wenden). Über die discussion list auf der Webseite kann hier jeder seine Meinung oder Anregungen und Ideen einbringen. Es ist Ziel und Wunsch aller Beteiligten, dass dieses Projekt nicht nur für die Forschung und die Schublade durchgeführt wird, sondern dass sich Mitarbeiter in Schutzgebieten nach einem anerkannten europäischen Standard in jedem Land von Europa qualifizieren können.

Das Projekt dient der Erarbeitung von Inhalten und Methoden. Die Durchführung ist das praktische Moment und in jedem Land anders anzugehen. Dazu bedarf es der Suche nach Lösungen schon jetzt. Und eines ist sicher: diese Fortbildung wird in jedem Land auch Geld kosten. Der Eisenbahner würde sagen: Weichen stellen, in der Moderne heißt das wohl: Lobbyarbeit.

Vierter Weltkongress in Australien

Im März 2002 wird der 4. IRF Weltkongress in Australien stattfinden, wieder ein Treffen der besonderen Art. Informationen dazu gibt es auf der Webseite: www.irf4thcongress.conf.au

Die erste Ankündigung ist per Prospekt schon in die Welt geschickt. Die IRF erwartet ca. 400 Teilnehmer aus mehr als 50 Ländern.

Heike Flemming

Wortmeldungen


Wölfe in der Oberlausitz – die Rückkehr dieses Beutegreifers

Die Oberlausitz ist schon seit langer Zeit ein Aufenthaltsort für diesen Beutegreifer. Dies belegen Knochenfunde, bspw. ein Schädel aus dem Holozän (der Nacheiszeit) vom Olbasee bei Kleinsaubernitz.

Im 10. bis 13. Jahrhundert unterlag unsere Landschaft einer Umgestaltung, die steigende Bevölkerungszahl und die damit verbundene  Minimierung der Lebensräume für Tiere veränderte auch das Jagdverhalten des Wolfes. Als Verfolgungsjäger stellte sich Canis lupus sehr schnell und ohne Probleme auf diese Bedingungen um. Hinweise auf das Vorkommen des Wolfes liegen aus dieser Zeitepoche kaum vor. Überlieferungsmaterial vom 14. bis 17. Jahrhundert belegt, dass der Wolf die Oberlausitz als Rückzugsgebiet nutzte. Auf Grund der sehr großen Waldflächen, der Wasservorkommen, des dünn besiedelten Landes und des guten Nahrungsangebotes fand der Wolf optimale Lebensbedingungen. In den Überlieferungen aus dieser Zeitperiode fanden sich Hinweise auf Wild- und Nutztierverluste, Sichtbeobachtungen und Angriffe auf Menschen. Durch diese Ereignisse wurde der Jagddruck auf den Wolf stark erhöht.

Im 17. Jahrhundert allerdings entspannte sich die Lage für den Wolf. Der Dreißigjährige Krieg und die damaligen Seuchen führten zur Entvölkerung weiter Landstriche. Durch geringere Bejagung konnte der Wolf sich wieder ausbreiten und damit seine Population vergrößern. Doch schon am Ende des 17. Jahrhunderts wurde dem Wolf wieder verstärkt nachgestellt. Die Jagdherren legten beispielsweise vermehrt Wolfsgruben zum Fang an. Noch heute sind solche Fallen so z.B. bei Weißwasser, bei Crostau, bei Weifa und an vielen anderen Orten in unserer Heimat sichtbar. Des weiteren wurden Wölfe vergiftet, mit Fangeisen gefangen, sowie Welpen aus Wolfsbauen geholt und erschlagen. Die Bejagung des Wolfes wurde im 18. Jahrhundert weitergeführt und endete erst in der Mitte des 19. Jahrhundert mit seiner Ausrottung in Mitteleuropa - viele Gedenksteine bekunden heute noch den Abschuss eines Wolfes an verschiedenen Orten.

Die beiden Weltkriege des 20. Jahrhundert führten wieder zu einer Zunahme der Wolfspopulationen in Europa. Allerdings wurde die Zeit nach dem 2. Weltkrieg sehr dramatisch. Unsere Zivilisation gab dem Wolf keine Chance. Der Kulturlandschaft war dieser Mitbewohner „nicht mehr zuzumuten“.

Vereinzelt wanderten aus östlicher Richtung adulte Einzeltiere in die ehemalige DDR und BRD ein. Da z.B. das Jagdgesetz der DDR den Wolf zum Abschuss frei gab, wurden die Wanderer allerdings sehr schnell erlegt.

Seit der Berner Konvention im Jahre 1989 ist der Urahn unserer Haushunde unter Schutz gestellt. Mit der gesellschaftlichen Veränderung im ehemaligen Ostblock änderte sich auch die Situation für den Wolf zum Positiven.

Die uralten Wildwechsel werden noch heute gegangen. Ein Wanderweg der Wölfe geht von Westrussland über Polen nach Deutschland. Es sind die Schnittstellen der Urstromtäler mit den Flüssen der Oder und Neiße.

Man rechnet in Russland mit einem Bestand von 10 000 Wölfen. In Polen leben zwischen 450 und 500 Wölfe. Auf dem Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ in Ostsachsen werden seit 1996 Wölfe beobachtet. War es erst ein Einzeltier, so leben jetzt sechs Wölfe in der niederschlesischen Oberlausitz. Auf dem TÜP fanden die Tiere einen guten Wildbestand und Rückzugsmöglichkeiten vor. Menschen stören sie nicht; das Betreten des militärischen Geländes ist verboten. An den Übungsbetrieb haben sich die Tiere gewöhnt, sie bewegen sich hauptsächlich in den Sicherheitszonen.

Informationen zur Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V. sowie zu einem geplanten Symposium und einer neuen Ausstellung, die demnächst im von der Gesellschaft im Zoo Hoyerswerda präsentiert wird, können per eMail bei Baubiologe.Gisbert.Hiller@gmx.net angefordert werden.

Gisbert Hiller, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe e.V.

 

Impressum


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